(DEUTSCH, ENGLISH, NEDERLANDS)
Es ist noch früh am Morgen. Nebel schwebt wie ein mysteriöser Streifen Rauch über dem Wasser, und zwischen den Bäumen brechen die ersten Sonnenstrahlen hindurch, auf der Suche nach ihrem Widerschein im Wasser. Der Nebel lichtet sich langsam, und der blaue Himmel verspricht einen schönen Tag. Das spürt auch der Fasan. Er schreitet majestätisch, mit erhobenem Kopf, würdevoll durch das Gras und steigt auf den höchsten Sandhügel im Garten. Das frühe Sonnenlicht lässt seine Brustfedern rötlich schimmern. In großer Zuversicht und Hoffnung streckt er sich so weit wie möglich aus und begrüßt den Tag mit … einem furchtbaren Gekreisch. Er hat davon selbst keine Belastung und ist stolz auf seine Lautstärke. So herrlich überzeugt von sich selbst. Ich lächle. Was für ein Wecker. Es ist ein schöner Anblick, solange man die Ohren nur geschlossen hält. Tagsüber geht er gemächlich durch das Gras und pickt die Samen zwischen den Halmen hervor. Es wirkt, als hätte der Fasan keine Sorgen und sei einfach nur er selbst.
Dann ist da der Fuchs. Ein schönes Tier mit seinem weichen, rötlichen Fell und Augen, die tief in die Seele zu schauen scheinen. Das Tier ist stolz, schlau, immer auf der Jagd und auf der Hut. Man sieht ihn nicht oft. Er schleicht sich bis in die tiefe Nacht entlang des Wegrandes, auf der Suche nach Nahrung oder Beute.
Wir alle tragen einen Teil Fuchs in uns. Wir jagen, sind manchmal schlau und stolz und wissen Dinge zu unseren Gunsten zu drehen. Wir sind auf der Hut und wählen gelegentlich allzu leicht nur uns selbst. Das sind die Entscheidungen der Nacht, des Dunkels, wenn der Fuchs seine Beute anschleicht. Zugleich ist es auch die Natur des Tieres und gehört zu seiner Art, zu überleben. In seinen eigenen Augen ist der Fuchs kein listiges Tier im negativen Sinn, sondern einfach klug und ein echter Überlebenskünstler. Er ist schnell, wendig, geschickt und passt sich problemlos an. So ist er geschaffen. Doch in den Augen seiner Beute wird er vermutlich anders gesehen.
So haben auch wir unsere eigene Natur mitbekommen. Wir sind, wer wir sind, auch geprägt durch unsere Umstände. Doch wir unterscheiden uns von den Tieren. Sie können nicht anders als nach ihrer Natur leben, während uns die Gabe gegeben ist, bewusst Entscheidungen zu treffen und uns selbst zu prüfen. Wir können zwischen Gut und Böse wählen. Wir sind mehr fähig als der Fuchs, der sich zwar anpasst, dies aber nur aus Überlebens- und Eigeninteresse tut. Und ehrlich gesagt, so sind wir selbst oft auch. Wir überleben, schützen uns selbst und vielleicht noch unsere Nächsten. Der Fuchs in uns.
Vielleicht sollten wir manchmal gerade den Fasan in uns suchen. Einfach sein, unbesorgt, mit erhobenem Kopf ins Licht blickend. Den Tag begrüßen mit unserem eigenen Lied, auch wenn es nicht schön klingt. Lassen wir uns entspannt und sorglos durch das Gras des Tages tragen und das Augenblickliche in uns aufnehmen. Die meisten Menschen werden nicht gejagt, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Wie oft sagen wir nicht, dass wir uns „gejagt“ oder gestresst fühlen?
Sei ein Kind des Tages. Lass die Sorgen des morgigen Tages ruhen. Versuche nicht, alles zu kontrollieren, sondern sei einfach präsent. Sei heute ein wenig Fasan und genieße den Tag.
Matthäus 6,34
Sorgt euch nicht um den morgigen Tag; der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug an seinem eigenen Übel.
Philipper 4,4–7
Freut euch im Herrn allezeit; lasst eure Freundlichkeit allen bekannt sein; seid in nichts besorgt, sondern bringt in allem durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott; und der Friede Gottes wird eure Herzen und Gedanken bewahren in Christus Jesus.
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English
The Fox and the Pheasant
It is still early in the morning. Mist floats like a mysterious strip of smoke above the water, and between the trees the first rays of sunlight break through, searching for their reflection in the water. The fog slowly lifts and the blue sky promises a beautiful day. The pheasant feels this too. Stately, with his head held high, he walks proudly through the grass and climbs the highest sand mound in the garden. The early morning light makes his breast feathers glow reddish. Full of courage and hope, he stretches himself out as far as he can and greets the day with… a terrible screech. He does not mind it himself and is proud of his volume. So wonderfully convinced of himself. I smile. What a wake up call. It is a beautiful sight, as long as you keep your ears closed. During the day he walks calmly through the grass and pecks the seeds out from between the blades. It seems as if the pheasant has no worries and is simply being himself.
Then there is the fox. A beautiful animal with its soft, reddish fur and eyes that seem to look deep into your soul. The animal is proud, cunning, always hunting and on its guard. You do not see it often. It slips along the roadside late into the night, searching for food or prey.
In all of us there is a bit of fox. We chase, are sometimes clever and proud, and know how to turn things to our advantage. We are on our guard and sometimes too easily choose only ourselves. These are the choices of the night, of the darkness, when the fox stealthily approaches its prey. At the same time, it is also the nature of the animal and part of its way to survive. In its own eyes, the fox is not a sly creature in a negative sense, but simply clever and a true survivor. It is fast, agile, skillful and easily adapts to new circumstances. So it was created. Yet in the eyes of its prey it is probably seen differently.
In the same way, we too have our own nature. We are who we are, shaped by our circumstances. But we differ from animals. They cannot do otherwise than live according to their nature, while we have been given the ability to make conscious choices and examine ourselves. We can choose between good and evil. We are capable of more than the fox, who adapts but does so purely out of survival and self interest. And honestly, that is often how we ourselves behave too. We survive, protect ourselves, and perhaps also our loved ones. The fox in us.
Maybe we should sometimes look for the pheasant in ourselves. Just be, carefree, with our heads lifted toward the light. Greet the day with our own song, even if it does not sound beautiful. Let us walk relaxed and without worries through the grass of the day and embrace the moment. Most people are not actually hunted, even though it sometimes feels that way. How often do we not say that we feel “chased” or stressed?
Be a child of the day. Let the worries of tomorrow rest. Do not try to control everything, but simply be present. Be a little pheasant today and enjoy the day.
Matthew 6:34
Do not worry about tomorrow; tomorrow will worry about itself. Each day has enough trouble of its own.
Philippians 4:4–7
Rejoice in the Lord always; let your gentleness be known to all; do not be anxious about anything, but in everything by prayer and supplication with thanksgiving let your requests be made known to God; and the peace of God will guard your hearts and minds in Christ Jesus.
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Nederlands
De vos en de fazant
Het is nog vroeg in de morgen. De mist zweeft als een mysterieuze sliert rook boven het water en tussen de bomen door sprankelen de eerste zonnestralen, op zoek naar hun weerspiegeling in het water. De nevel lost langzaam op en de blauwe lucht belooft een prachtige dag. Dat voelt de fazant ook. Statig, met geheven hoofd, loopt hij deftig door het gras en zoekt de hoogste zandbult in de tuin op. Het vroege zonlicht laat zijn borstveren roodachtig stralen. Vol goede moed en hoop strekt hij zich zo ver mogelijk uit en luidt de dag in met… een verschrikkelijk gekrijs. Hij heeft er zelf geen last van en is trots op zijn volume. Zo heerlijk overtuigd van zichzelf. Ik glimlach. Wat een wekker. Het is een prachtig gezicht, zolang je maar je oren dichthoudt. Overdag loopt hij rustig door het gras en pikt de zaadjes tussen de sprieten vandaan. Het wekt de indruk dat de fazant geen zorgen heeft en gewoon zichzelf is.
Dan is er de vos. Een prachtig dier met zijn zachte, rossige vacht en ogen die tot diep in je ziel lijken te kijken. Het dier is trots, sluw, altijd op jacht en op zijn hoede. Je ziet hem niet vaak. Hij sluipt tot diep in de nacht langs de kant van de weg, op zoek naar voedsel of een prooi.
We hebben allemaal een deel vos in ons. We jagen, zijn soms sluw en trots, en weten dingen naar onze hand te zetten. We zijn op onze hoede en kiezen soms te gemakkelijk alleen voor onszelf. Dat zijn de keuzes van de nacht, van het donker, wanneer de vos zijn prooi besluipt. Tegelijk is het ook de natuur van het dier en hoort het bij zijn manier van overleven. In zijn eigen ogen is de vos geen listig dier in negatieve zin, maar simpelweg slim en een echte overlever. Hij is snel, wendbaar, behendig en past zich moeiteloos aan. Zo is hij geschapen. Maar in de ogen van zijn prooi wordt hij waarschijnlijk anders gezien.
Zo hebben wij ook onze eigen aard meegekregen. Wij zijn wie we zijn, mede gevormd door onze omstandigheden. Toch verschillen wij van dieren. Zij kunnen niet anders dan leven volgens hun natuur, maar wij hebben het vermogen gekregen om bewust keuzes te maken en onszelf te onderzoeken. Wij kunnen kiezen tussen goed en kwaad. We zijn tot meer in staat dan de vos, die zich wel aanpast, maar dat doet vanuit overleving en eigenbelang. En eerlijk is eerlijk, zo gedragen wij ons ook vaak. We overleven, beschermen onszelf en misschien nog onze naasten. De vos in ons.
Misschien moeten we soms juist de fazant in ons zoeken. Gewoon zijn, onbezorgd, met het hoofd omhoog naar het licht gericht. De dag begroeten met ons eigen lied, of dat nu mooi klinkt of niet. Laten we ontspannen en zonder zorgen door het gras van de dag wandelen en het moment omarmen. De meeste mensen worden niet opgejaagd, al voelt dat soms wel zo. Hoe vaak zeggen we niet dat we ons opgejaagd voelen, of gestrest?
Wees een kind van de dag. Laat de zorgen van morgen rusten. Probeer niet alles te beheersen, maar wees aanwezig. Wees vandaag een beetje fazant en pluk de dag.
Mattheüs 6:34
Maak je dan geen zorgen over de dag van morgen, want de dag van morgen zal voor zichzelf zorgen. Elke dag heeft genoeg aan zijn eigen kwaad.
Filippenzen 4:4-7
Verblijd u altijd in de Heere; ik zeg het opnieuw: verblijd u. Laat uw vriendelijkheid aan alle mensen bekend worden. De Heere is nabij. Wees in geen ding bezorgd, maar laat uw verlangens in alles, door bidden en smeken, met dankzegging bekend worden bij God. En de vrede van God, die alle verstand te boven gaat, zal uw harten en uw gedachten bewaken in Christus Jezus.
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Text & Image: Sandra Charmant








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