Die Sprache von IQ und EQ

Die Sprache von IQ und EQ
(DEUTSCH, ENGLISH, NEDERLANDS)

Wer erinnert sich noch an die Western von früher, in denen Cowboys und Indianer über den Bildschirm galoppierten, sich verfolgten und aufeinander schossen? Man wartete auf diesen schönen Moment, in dem es zu einer zufälligen Begegnung zwischen den Rivalen kam. Dieser eine Cowboy, dieser eine Indianer, die einander als Menschen sehen. Der Cowboy sagt etwas zu dem Indianer, merkt aber schnell, dass er ihn nicht versteht. Dann kommt der komische Moment. Der Cowboy beugt sich etwas nach vorne, schaut dem Indianer tief in die Augen und sagt es noch einmal, ganz, ganz langsam, “Myyy … naaamme … iisss … Heennryyy!” Hoffnungsvoll schaut er, ob er diesmal verstanden wird. Nein, es funktioniert nicht. Sie sprechen nicht dieselbe Sprache.

In diesem Fall sprechen sie tatsächlich völlig unterschiedliche Sprachen. Schwieriger wird es, wenn wir eigentlich dieselbe Sprache sprechen, aber Mühe haben, dem anderen auf emotionaler Ebene zu folgen. Wie versteht man jemanden, der in erster Linie aus einer tiefen inneren Erlebniswelt heraus spricht. Oder umgekehrt, man versteht nicht, wie der andere so leicht über die eigenen Gefühle hinweggehen kann.

Jeder kennt Momente, in denen man nicht sofort merkt, dass man es mit einem ‘Sprachproblem’ zu tun hat. Manchmal verstehen wir zwar, was der andere sagt, aber wir begreifen es nicht wirklich. Auf diese Weise kann ein Gespräch immer schwieriger werden. Dadurch fühlt sich der andere zu Recht missverstanden und versucht es noch einmal zu erklären, diesmal etwas anders. ‘Nein, in den Augen des anderen geht noch kein Licht auf.’ Langsam steigt die Frustration. ‘So schwierig ist es doch nicht, oder?’

Was tut man dann. Viel hängt von dem Moment ab, in dem man merkt, dass beim anderen etwas geschieht, oder dass man selbst innerlich etwas wahrnimmt. Das Erkennen von Signalen zu lernen ist sowohl für denjenigen, der etwas nicht versteht, als auch für denjenigen, der nicht verstanden wird, sehr wichtig. Sprechen ist eine Kunst, Zuhören auch. Wenn man gut zuhören kann, hat man ein Auge für den anderen, tut man es nicht, verpasst man einen großen Teil der Kommunikation.

Und wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 1 Korinther 13,1

In vielen Gesprächen gibt es zu wenig Raum, um Signale wahrzunehmen, besonders wenn es darum geht, Recht zu haben, unnötig überzeugen zu wollen oder wenn Zeitmangel herrscht. Diese drei Punkte sind auf jeden Fall unangenehme Stopper für ein gutes Gespräch. Außerdem stellt sich die Frage, ob man wirklich im Gespräch ist oder nur dem Monolog des anderen zuhört.

Tut nichts aus Eigennutz oder Eitelkeit, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das des anderen. Philipper 2,3 bis 4

Ob man nun jemand ist, der direkt und konkret kommuniziert, oder eher ein Gespräch braucht, in dem Gefühle und persönlicher Kontext zur Sprache kommen, es geht darum, dass wir einander zuhören können und, wenn das nicht gelingt, die richtigen Fragen stellen. Die richtigen Fragen bauen Brücken. Persönlich habe ich gelernt, dass es besser ist, eine Frage sofort zu stellen. Wenn ich das nicht tue und zu lange über etwas nachdenke, das mich beschäftigt, laufe ich Gefahr, dass das Problem ein Eigenleben entwickelt und immer mehr emotionale Bedeutung bekommt. Spricht man jemanden erst später darauf an, kann das für den anderen konfrontierend wirken, sodass er in die Verteidigung geht. Das muss nicht sein, ganz und gar nicht. Aber es ist besser, etwas direkt und ruhig anzusprechen und zu erklären, warum man es so erlebt.

Jesus ist ebenfalls ein Brückenbauer. Wir können jederzeit zu Ihm kommen und Seine Worte werden uns helfen, unsere eigene Brücke zum anderen zu bauen. Er spricht uns immer in beiden Sprachen an. Jeder kann es verstehen. Seine Sprache gründet sich auf Liebe, nicht nur uns gegenüber, sondern auch dem anderen gegenüber. Er ist ein Vorbild.

Die Größe der Brücke hängt von der Entfernung zwischen zwei Meinungen ab. Manchmal wird eine Brücke in einem einzigen Gespräch gebaut, manchmal dauert es Monate, bis man gemeinsam darüber gehen und beide Seiten erreichen kann.

Leider ist es nicht immer möglich, eine Brücke zu bauen, so sehr wir es uns auch wünschen. Der andere kann oder will kein Stück auf seiner Seite bauen, an das wir anknüpfen können. Es kann aber auch sein, dass wir selbst meinen, ein Stück zu bauen, doch es liegt nicht in der Verlängerung des anderen, sodass keine Verbindung entstehen kann, es verfehlt sein Ziel. Es ist sehr schmerzhaft, wenn es am Ende nicht gelingt, aus welchem Grund auch immer. Schmerzhaft und traurig, denn weder der eine noch der andere kommt zur Wiederherstellung. Manchmal bleibt uns nichts anderes übrig, als es dabei zu belassen und im Gebet um Heilung und Frieden in unserem Herzen zu bitten. Für sich selbst und nicht zu vergessen auch für den anderen.

Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, und untereinander ist einer des anderen Glied. Römer 12,4 bis 5

Ob wir die Sprache des IQ, des EQ oder irgendeiner anderen Persönlichkeitssprache sprechen, jeder von uns hat eine eigene, unverwechselbare und bunte Ausdrucksweise. Lasst uns lernen, einander als Teil eines größeren Ganzen wahrzunehmen und aufmerksam zuzuhören. Wir haben einander stets etwas Bedeutungsvolles zu sagen. Wir sind zur Kommunikation geschaffen. Worte sind kreativ und setzen etwas in Bewegung. Mögen unsere Worte ein positiver und erbauender Beitrag für die Menschen um uns herum sein.

Meine Kinder hörten früher oft einen weisen Satz von der Mutter von Klopfer aus dem Film Bambi. Und ehrlich gesagt, ich finde ihn immer noch weise, „Wenn du nichts Nettes sagen kannst, dann sag lieber gar nichts.“

#IQundEQ #Kommunikation #Gespräche #brückenbauen


English

The language of IQ and EQ

Who still remembers the westerns of the past, in which cowboys and Indians galloped across the screen, chasing and shooting at each other? We waited for that beautiful moment when a chance encounter between the rivals would take place. That one cowboy, that one Indian, seeing each other as human beings. The cowboy says something to the Indian, but quickly realizes that he does not understand him. Then comes the funny moment. The cowboy leans forward slightly, looks the Indian deep in the eyes and says it again, very, very slowly, “Myyy … naaamme … iiiss … Heennryyy!” Hopefully he looks to see whether he is understood this time. No, it does not work. They do not speak each other’s language.

In this case they truly speak completely different languages. It becomes more difficult when we in fact speak the same language, but have trouble following the other person emotionally. How do you understand someone who first and foremost speaks from a deep inner world of emotions. Or the other way around, you cannot understand how the other person can so easily brush aside your feelings.

Everyone knows moments when you do not immediately realize that you are dealing with a ‘language problem’. Sometimes we understand what the other person is saying, but we do not really grasp it. In this way a conversation can become increasingly difficult. As a result the other person quite rightly feels misunderstood and tries to explain it again, just slightly differently. ‘No, there is still no light in the other person’s eyes.’ Slowly frustration begins to rise. ‘It is not that difficult, is it?’

So what do you do. Much depends on the moment when you see that something is happening within the other person, or when you feel that something is happening within yourself. Learning to recognize signals is very important both for the one who does not understand and for the one who is not understood. Speaking is an art, listening as well. If you can listen well, you have an eye for the other person, if you do not, you miss a large part of the communication.

Even if I speak in the tongues of all people and of angels, but do not have love, I am only a resounding gong or a clanging cymbal. 1 Corinthians 13:1

In many conversations there is too little room for recognizing signals, especially when it is about being right, unnecessary persuasion and or lack of time. These three points are in any case unpleasant stoppers for a good conversation. Moreover, the question is whether you are truly in conversation or simply listening to the other person’s monologue.

Do nothing out of selfish ambition or vain conceit, but in humility consider others better than yourselves. Do not look only to your own interests, but also to the interests of others .Philippians 2:3-4

Whether you are someone who communicates directly and concretely, or someone who needs a conversation in which feelings and personal context are discussed, the intention is that we can listen to one another and, when that does not succeed, ask the right questions. The right questions build bridges. Personally I have learned that it is better to ask a question immediately. If I do not and keep thinking too long about something that bothers me, I run the risk that the problem begins to take on a life of its own and gains more and more emotional weight. When you address someone about it only later, it may come across as confrontational, causing that person to become defensive. It does not have to be that way, certainly not. But it is better to address something directly and calmly and explain why you experience it in this way.

Jesus is also a bridge builder. We can always turn to Him and His words will help us build our own bridge to the other person. He always speaks to us in both languages, so everyone can understand it. His language is based on love, not only toward us, but also toward the other person. An example to follow.

The size of the bridge depends on the distance between two opinions. Sometimes a bridge is built in a single conversation, sometimes it takes months before you can walk across it together and reach both sides.

Unfortunately it is not always possible to build a bridge, however much we would like to. The other person may not be able or willing to build a part on his or her side that we can connect to. But it may also be that we ourselves think we are building a part, yet it does not align properly with the other person, so no connection can be made, it misses its purpose. It is very painful when in the end it does not succeed, whatever the reason may be. Painful and sad, because neither one nor the other reaches restoration. Sometimes we can do nothing more than leave it there and pray for healing and peace in our hearts. For yourself and without forgetting the other person.

Just as each of us has one body with many parts, and these parts do not all have the same function, so in Christ we, though many, form one body, and each part belongs to all the others. Romans 12:4-5

Whether we speak the language of IQ, EQ, or any other language of personality, we all have our own unique and colorful way of speaking. Let us try to look at and listen to one another as part of a greater whole. We always have something to say to each other. We are created to communicate. Words are creative and set something in motion. Let our words make a positive and uplifting contribution to the people around us.

My children often heard a wise saying from Thumper’s mother in the film Bambi. And honestly, I still find it wise, “If you cannot say something nice, do not say anything at all.”

#IQandEQ, #communication, #conversations, #buildingbridges


Nederlands

De taal van het IQ en EQ.

Wie kent ze nog, de westerns van vroeger, waarin cowboys en indianen in achtervolging en op elkaar schietend over het beeldscherm galoppeerden? Het was wachten op dat mooie moment, waarbij er een toevallige ontmoeting tussen de rivalen plaatsvond. Die ene cowboy, die ene indiaan, die elkaar als mens zien. De cowboy zegt iets tegen de indiaan, maar heeft al snel in de gaten dat hij hem niet verstaat. Dan komt het grappige moment. De cowboy leunt iets naar voren, kijkt de indiaan diep in de ogen en zegt het nog een keer, heel, heel langzaam…. “Myyy … naaamme … iisss … Heennryyy!” Hoopvol kijkt hij of hij deze keer wel begrepen wordt. Nee, het werkt niet. Ze spreken elkaars taal niet.

In dit geval spreken ze inderdaad een totaal andere taal. Moeilijker wordt het, wanneer we feitelijk wel dezelfde taal spreken, maar moeite hebben de ander op emotioneel vlak te volgen. Hoe versta je iemand die allereerst spreekt vanuit een diepe innerlijke belevingswereld? Of andersom, je snapt niet dat de ander zo gemakkelijk over je gevoelens heen kan lopen.

Iedereen kent momenten, waarbij je niet direct in de gaten hebt dat je met een ‘taal-probleem’ te maken hebt. We snappen soms wel wat de ander zegt, maar begrijpen het toch niet echt. Op deze manier kan een gesprek steeds moeilijker verlopen. Daardoor voelt de ander zich terecht onbegrepen en probeert het nog een keer uit te leggen, nu net even anders… . ‘Nee, er brand nog geen lichtje in de ogen van de ander.’ Langzaam borrelt de frustratie op. ‘Zo moeilijk is het toch niet!?’

Wat doe je dan? Er hangt veel af van het moment waarop je ziet dat er iets bij de ander gebeurt, of dat je voelt dat er iets bij jezelf gebeurt. Het leren herkennen van signalen is voor zowel degene die iets niet begrijpt, als voor degene die niet begrepen wordt heel belangrijk. Spreken is een kunst, luisteren ook. Als je goed kunt luisteren, heb je oog voor de ander, doe je dat niet, dan mis je een groot deel van de communicatie!

Al sprak ik de talen van alle mensen en die van de engelen, had ik de liefde niet, ik zou niet meer zijn dan een dreunende gong of een schelle cimbaal. I Korintiërs 13:1

In veel gesprekken is er te weinig ruimte voor het herkennen van signalen. Zeker wanneer het om gelijk hebben gaat, onnodige willen overtuigen en/of tijdsgebrek. Deze 3 punten zijn sowieso onaangename stoppers voor een goed gesprek. Het is bovendien de vraag of je dan in gesprek bent of naar een dialoog van de ander zit te luisteren.

Handel niet uit geldingsdrang of eigenwaan, maar acht in alle bescheidenheid de ander belangrijker dan uzelf. Heb niet alleen uw eigenbelang voor ogen, maar ook die van de ander. Filippenzen 2:3-4

Of je nu iemand bent die direct en concreet communiceert of dat je meer behoefte hebt aan een gesprek waar gevoelens en een persoonlijke context aan bod komen, het is de bedoeling dat we naar elkaar kunnen luisteren en wanneer dat niet lukt de juiste vragen kunnen stellen. De juiste vragen zijn bruggenbouwers. Persoonlijk heb ik geleerd dat het beter is om een vraag meteen te stellen. Als ik dat niet doe en te lang blijf nadenken over iets wat mij dwarszit, loop ik het risico dat het ‘probleem’ een eigen leven gaat leiden en er steeds meer lading op komt te liggen. Wanneer je iemand er pas later op aanspreekt, kan dat voor de ander confronterend overkomen, waardoor diegene in de verdediging schiet. Het hoeft niet, zeker niet. Maar het is beter om iets direct en rustig aan te spreken en uit te leggen waarom je het op deze manier ervaart.

Jezus is ook een bruggenbouwer. Wij kunnen altijd bij Hem terecht en Zijn woorden zullen ons helpen onze eigen brug naar de ander te bouwen. Hij spreekt ons altijd in beide talen aan, iedereen kan het begrijpen. Zijn taal is bovendien gebaseerd op liefde, niet alleen naar ons toe, maar ook naar de ander toe. Een voorbeeld om te volgen.

De grootte van de brug is afhankelijk van de afstand tussen twee meningen. Soms is een brug in een enkel gesprek gebouwd, soms duurt het maanden, voordat je er samen overheen kunt wandelen en naar beide kanten kunt komen.

Helaas is het niet altijd mogelijk om een brug te bouwen, hoe graag we het ook willen. De ander kan of wil geen stuk aan zijn of haar kant bouwen waar we op aan kunnen sluiten. Maar het kan ook zo zijn, dat wijzelf denken aan een stukje te bouwen, maar het ligt niet goed in het verlengde van de ander, dus er kan geen aansluiting komen, het mist zijn doel. Het is heel pijnlijk als het uiteindelijk niet lukt, wat de reden ook is. Pijnlijk en verdrietig, want zowel de een als de ander komt niet toe aan herstel. Soms kunnen we niet anders dan het daarbij te laten en in gebed om genezing en vrede in ons hart te vragen. Voor jezelf en niet te vergeten ook voor de ander!

Bovendien Zoals ons ene lichaam vele delen heeft en die delen niet allemaal dezelfde functie hebben, zo zijn we samen één lichaam in Christus en zijn we, ieder apart, elkaars lichaamsdelen. Romeinen 12:4-5

Of we nu de taal van het IQ, het EQ of welke persoonlijkheidstaal ook spreken, we hebben allemaal onze eigen, kleurrijke manier van spreken. Laten we proberen naar elkaar te kijken en te luisteren als deel van het geheel. We hebben elkaar altijd iets te zeggen. We zijn geschapen om te communiceren. Woorden zijn creatief en zetten iets in beweging. Laten onze woorden een positieve en opbouwende bijdrage zijn voor de mensen om ons heen.

Mijn kinderen hoorden vroeger regelmatig een wijze uitspraak van de moeder van Stampertje uit de film Bambi. En eerlijk gezegd, ik vind het nog steeds wijs: “Als je niets aardigs kunt zeggen, zeg dan maar helemaal niets.”

#IQenEQ#communicatie#gesprekken#bruggenbouwen


Text & Artwork: Miriam Charmant-van Vliet





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