,

Ein Riese auf Augenhöhe

Ein Riese auf Augenhöhe

Sprache wählen | Choose language | Kies een taal

Deutsch
Song: A Giant at Eye Level | ENG | Created with AI assistance
Songtext

A Giant at Eye Level

Verse 1
Perfect job and perfect home
Or that’s how it seems
Scrolling through a perfect life
Bigger than my dreams

Pre-Chorus
Measuring my steps by yours
Shrinking in my chair
Tiny in my own eyes
Do you even see me there?

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Verse 2
Saw you walk in fresh and brave
Ready for the fight
Years have made me careful now
Wish I had your light

Pre-Chorus
Measuring my road by yours
Wishing I was new
Funny how I feel so small
Looking up at you

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Bridge
Ten saw only giants
One saw what God could do
Same land, same mountains
Different point of view

Lose and try and try again
Learn the way it moves
If it helps me grow, it’s good
Nothing left to prove

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Outro
Eye to eye
And we don’t walk alone

Audio: Ein Riese auf Augenhöhe

Es gibt so Dinge im Leben, die wir uns einfach nicht abgewöhnen können. Es geht um etwas ganz Bestimmtes: das Vergleichen. Damit hat wohl jeder von uns zu tun, und es fängt schon früh an. Als Kind schaust du schon, wer das größte Stück Kuchen bekommt und wer im Sportunterricht zuerst in die Mannschaft gewählt wird. Als Teenager geht es um die richtigen Markenschuhe und darum, wie viele Likes dein Foto bekommt. Später vergleichst du dein Studium, deinen Job, dein Gehalt und deine Beziehung. Dann kommen die Hochzeiten, die Häuser, und wie gut die Kinder in der Schule sind. Und selbst im hohen Alter hört es nicht auf: wer am meisten Besuch von den Enkeln bekommt, wer noch selbst Auto fährt. Ein Leben lang vergleichen. Irgendwas finden wir immer.

Es ist allerdings ein Unterschied, ob man vergleicht oder beurteilt, oder sich sogar selbst verurteilt. Sich mit etwas oder jemandem zu vergleichen, muss im Grunde nicht schlecht sein. Du kannst morgens vor dem Schrank stehen und zwei Blusen vergleichen, die beide zum Rest deines Outfits passen. Daran ist nichts verkehrt. Das ist Vergleichen ohne negative Folgen: objektiv und sachlich. Selbst wenn du dich mit anderen misst, kann das gut sein, solange es dir hilft zu wachsen. Es kommt auf die richtige Balance an. Aber sobald es dich klein macht und du anfängst, dich selbst zu verurteilen, kippt es. Und darüber denken wir heute nach.

Nicht umsonst gibt es das bekannte Sprichwort: „Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer süßer.“ Und wir vergleichen nicht mal fair. Wir übertreiben und biegen es uns so zurecht, dass es beim anderen besser ist, obwohl wir das gar nicht wissen. Wir glauben nur, es zu wissen. Aber wir messen mit dem falschen Maßstab und sehen längst nicht das ganze Bild. Und dann ist da noch die Frage, wie wir den anderen sehen. Wollen wir uns dadurch besser fühlen, oder fühlen wir uns eher eingeschüchtert oder sogar neidisch? Objektiv ist so ein Vergleich eigentlich nur selten …

Wir vergleichen nicht nur greifbare Dinge, sondern auch Herzensangelegenheiten. Manchmal vergleichen Menschen zum Beispiel auch Leid miteinander. „Du hast es doch lange nicht so schwer wie die andere Person.“ Oder vielleicht machst du das bei dir selbst: „Ach, meine Situation ist lange nicht so schlimm wie die von ‚dieser anderen Person‘.“ Das macht einen klein und ist verletzend, für den anderen oder für dich selbst, weil du den Schmerz dann nicht ernst nimmst. Schmerz ist Schmerz. Jede Situation wirkt auf jeden Menschen anders, und man kann Leid oder Schmerz in bestimmten Situationen überhaupt nicht miteinander vergleichen. Warum muss Schmerz an dem von anderen gemessen werden?

Und bringt uns das wirklich weiter? Stell dir vor: Du bist irgendwo, wo es dich schon viel Mut kostet, überhaupt da zu sein. Die Person dir gegenüber ist wirklich sehr nett, aber auch ziemlich einschüchternd. Und du vergleichst dich mit ihr. Warum eigentlich? Ihr arbeitet auf dasselbe Ziel hin, aber du stehst an einer ganz anderen Stelle im Leben. Die andere Person ist einen ganz anderen Weg zu diesem Ziel gegangen als du. Kannst du dich dann überhaupt mit ihr vergleichen? Nur weil ein kleines Stück eurer Lebensgeschichte übereinstimmt? Du weißt nicht, was es sie alles gekostet hat, dahin zu kommen, wo sie heute steht. Eigentlich stellst du deine ersten Schritte neben jahrelange Erfahrung. Das sind zwei ganz verschiedene Punkte auf dem Zeitstrahl. Weil du zu dieser Person aufschaust, machst du dich innerlich ganz klein, statt dich aufzurichten und mit frischem Mut deinen eigenen Weg zu gehen.

Trotzdem muss auch diese Art von Vergleichen nicht nur schlecht sein. Es kann uns zeigen, wo wir im Leben stehen, und es kann uns einen enormen Antrieb geben, das Ziel zu erreichen. Ein bisschen gesunde Konkurrenz, sagen wir mal. Oder eben Hoffnung: Wenn die andere Person dieses Ziel geschafft hat, dann schaffst du das auch! Auf deine Art, auch wenn du dafür einen längeren Weg brauchst oder dein Weg etwas schwerer ist. Wenn du etwas mit viel Gegenwind durchstehst, ist die Belohnung am Ende auch größer.

Und weißt du, dass die andere Person vielleicht genau dasselbe bei dir macht, nur in anderen Bereichen? Dass sie sich mit deinen Stärken vergleicht und sich dadurch vielleicht auch ein bisschen eingeschüchtert fühlt, oder eben ermutigt?

In der Bibel liest du, wie die Israeliten in Ägypten lange Zeit als Sklaven unterdrückt wurden. Sie mussten schwer arbeiten und wurden hart behandelt. Gott sah ihr Leid und versprach ihnen ein eigenes Land: ein gutes und weites Land, in dem sie Ruhe finden und sicher wohnen sollten. Bis dahin hatten sie nie einen Ort gehabt, der wirklich ihnen gehörte. Selbst als sie endlich gehen durften, jagte der Pharao ihnen noch mit seinem Heer hinterher. Jetzt zogen sie durch die Wüste, auf dem Weg in dieses versprochene Land.

Nach einer langen Wanderung durch die Wüste standen sie endlich an der Grenze des versprochenen Landes. Mose schickte zwölf Kundschafter voraus, um das verheißene Land zu erkunden. Sie kamen mit den Früchten des Landes zurück, aber zehn von ihnen hatten vor allem etwas anderes gesehen:

Wir sahen dort auch Riesen, Anaks Söhne aus dem Geschlecht der Riesen, und wir waren in unsern Augen klein wie Heuschrecken und waren es auch in ihren Augen. 4. Mose 13,33

In unseren eigenen Augen. Da fängt es an. Sie stellten sich neben die Riesen und fühlten sich so klein, dass sie davon ausgingen, die Riesen sehen sie genauso. Ob das wirklich so war, wussten sie nicht.

Aber Kaleb war auch dabei. Er hatte dieselben Riesen gesehen, und trotzdem sagte er:

Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen. 4. Mose 13,30

Dieselben Riesen, ein anderer Blick. Kaleb hat sich nicht an den Riesen gemessen. Er wusste, dass Gott mit ihnen ging. Willst du wissen, wie es mit Kaleb und den Riesen ausging? Dann lies Josua 14 und 15.

Wenn du merkst, dass du dich mit jemandem vergleichst, versuch, dich selbst zurückzupfeifen. Mach aus dem Riesen vor dir jemanden auf Augenhöhe. Jeder Mensch wird geboren, jeder Mensch stirbt, und jeder Mensch muss essen. Jeder Mensch lacht und weint. So verschieden sind wir gar nicht. Und hast du jemals einen einzigen Menschen getroffen, der genau dieselbe Lebensgeschichte und genau denselben Weg hat? Nein, das gibt es nicht …

Paulus vergleicht die Gemeinde mit einem Körper, der viele verschiedene Glieder hat:

Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder wiederum das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. 1. Korinther 12,21

Niemand ist alles. Wir brauchen einander, mit all unseren Unterschieden.

Geh nicht zu schnell durchs Leben. Nimm dir Zeit. Uns mit anderen zu vergleichen hält uns davon ab, im Hier und Jetzt zu leben, zufrieden und dankbar. Und das ist schade. Wir dürfen dankbar sein für das, was uns begegnet, und für die Lektionen, die das Leben uns schon beigebracht hat.

Wenn du ab und zu zockst, kennst du das bestimmt: Am Ende eines Levels wartet der Endboss. Groß, stark, und du verlierst immer und immer wieder gegen ihn. Aber du vergleichst dich nicht mit diesem Endboss. Du schaust, wie er sich bewegt, lernst seine Muster kennen und versuchst es noch mal. So lange, bis du ihn besiegst. Das Leben ist kein Gegner, und die Person dir gegenüber schon gar nicht. Aber manchmal fühlt sich eine Situation eben wie so ein Endboss an. Dann vergleich dich nicht damit. Schau genau hin, lern daraus und meistere die Situation. Stell dir mal vor, wie stolz und dankbar du dann sein kannst!

Wenn du das nächste Mal jemandem gegenüberstehst, der so viel größer wirkt als du: Hol diese Person auf Augenhöhe. Du bist keine Heuschrecke. Du weißt nicht, welchen Weg die andere Person hinter sich hat, und sie weiß nicht, welchen Weg du gehst. Und du gehst diesen Weg nicht allein.

Bibelzitate: Luther 2017.


English
Song: A Giant at Eye Level | ENG | Created with AI assistance
Lyrics

A Giant at Eye Level

Verse 1
Perfect job and perfect home
Or that’s how it seems
Scrolling through a perfect life
Bigger than my dreams

Pre-Chorus
Measuring my steps by yours
Shrinking in my chair
Tiny in my own eyes
Do you even see me there?

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Verse 2
Saw you walk in fresh and brave
Ready for the fight
Years have made me careful now
Wish I had your light

Pre-Chorus
Measuring my road by yours
Wishing I was new
Funny how I feel so small
Looking up at you

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Bridge
Ten saw only giants
One saw what God could do
Same land, same mountains
Different point of view

Lose and try and try again
Learn the way it moves
If it helps me grow, it’s good
Nothing left to prove

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Outro
Eye to eye
And we don’t walk alone

Audio: A Giant at Eye Level

A Giant at Eye Level

There are some things in life we just can’t seem to unlearn. It’s about something very specific: comparing. We all deal with it at some point, and it starts early. As a kid, you already notice who gets the biggest piece of cake and who gets picked first in gym class. As a teenager, it’s about the right brand of shoes and how many likes your photo gets. Later you compare your studies, your job, your salary and your relationship. Then come the weddings, the houses, and how well the kids are doing at school. And even in old age it doesn’t stop: who gets the most visits from the grandchildren, who still drives. A lifetime of comparing. We always find something.

There is a difference, though, between comparing and judging, or even condemning yourself. Comparing yourself to something or someone doesn’t have to be a bad thing in itself. You can stand in front of your closet in the morning and compare two blouses that both go with the rest of your outfit. There’s nothing wrong with that. That’s comparing without negative consequences: objective and factual. Even measuring yourself against someone else can be good, as long as it helps you grow. It’s about finding the right balance. But as soon as it makes you feel small and you start condemning yourself, it tips over. And that’s what we’re thinking about today.

There’s a reason for the well-known saying: “The grass is always greener on the other side.” And we don’t even compare fairly. We exaggerate and twist things so that the other person comes out better, even though we don’t actually know that. We just think we know. But we’re measuring with the wrong yardstick, and we’re far from seeing the whole picture. And then there’s the question of how we look at the other person. Do we want to feel better about ourselves, or do we end up feeling intimidated or even jealous? Comparing yourself to someone else is hardly ever objective…

We don’t only compare tangible things, but also matters of the heart. People sometimes compare suffering, for example. “You don’t have it nearly as bad as that person.” Or maybe you do this to yourself: “Oh, my situation is nowhere near as bad as that other person’s.” That’s belittling and hurtful, for the other person or for yourself, because you’re not taking the pain seriously. Pain is pain. Every situation affects each person differently, and you really can’t compare suffering or pain in certain situations. Why does pain have to be measured against someone else’s?

And does it really get us anywhere? Imagine you’re somewhere where it takes a lot of courage just to be there. The person across from you is genuinely very kind, but also very intimidating. And you compare yourself to them. Why, though? You’re both working toward the same goal, but you’re at a very different place in life. They took a very different road to that goal than you did. Can you really compare yourself to them? Just because a small part of your life stories overlaps? You don’t know what it cost them to get where they are now. Really, you’re setting your first steps next to years of experience. Those are two very different points on a timeline. Because you’re looking up at them, you shrink, instead of standing up straight and walking your own path with fresh courage.

Still, even this kind of comparing doesn’t have to be all bad. It can show us where we stand in life, and it can give us a huge drive to reach the goal. A bit of healthy competition, let’s say. Or hope: if they reached this goal, then so can you! In your own way, even if it takes you longer or your road is a bit harder. When you get through something with a lot of resistance, the reward is bigger when you arrive.

And have you ever thought that the other person might be doing exactly the same with you, just in other areas of life? That they might be comparing themselves to your strengths, and feeling a little intimidated, or maybe encouraged?

In the Bible we read how the Israelites were oppressed as slaves in Egypt for a long time. They had to do heavy work and were treated harshly. God saw their suffering and promised them a land of their own: a good and broad land, where they would find rest and live in safety. Until then, they had never had a place that was truly theirs. Even when they were finally allowed to leave, Pharaoh still chased after them with his army. Now they were traveling through the desert, on their way to that promised land.

After a long journey through the desert, they finally stood at the border of the promised land. Moses sent twelve spies ahead to explore the promised land. They came back with the fruit of the land, but ten of them had mostly seen something else:

And there we saw the Nephilim (the sons of Anak, who come from the Nephilim), and we seemed to ourselves like grasshoppers, and so we seemed to them. Numbers 13:33

To ourselves. That’s where it starts. They put themselves next to the giants and felt so small that they assumed the giants saw them that way too. Whether that was really true, they didn’t know.

But Caleb was there too. He had seen the same giants, and still he said:

Let us go up at once and occupy it, for we are well able to overcome it. Numbers 13:30

The same giants, a different view. Caleb didn’t measure himself against the giants. He knew God was going with them. Want to know how things turned out for Caleb and the giants? Read Joshua 14 and 15.

When you notice you’re comparing yourself to someone, try to call yourself back. Turn the giant in front of you into someone at eye level. Every person is born, every person dies, and every person needs to eat. Every person laughs and cries. We’re not that different. And have you ever met a single person with exactly the same life story and exactly the same path? No, that doesn’t exist…

Paul compares the church to a body with many different parts:

The eye cannot say to the hand, “I have no need of you,” nor again the head to the feet, “I have no need of you.” 1 Corinthians 12:21

Nobody is everything. We need each other, with all our differences.

Don’t rush through life. Take your time. Comparing ourselves to others keeps us from living in the here and now, content and grateful. And that’s a shame. We can be thankful for what comes our way, and for the lessons life has taught us.

If you play video games now and then, you probably know it: at the end of a level, the final boss is waiting. Big, strong, and you lose to it again and again and again. But you don’t compare yourself to that final boss. You watch how it moves, you learn its patterns, and you try again. Until you beat it. Life isn’t an opponent, and the person across from you certainly isn’t. But sometimes a situation does feel like that kind of final boss. So don’t compare yourself to it. Look closely, learn from it, and overcome the situation. Just imagine how proud and grateful you can be!

The next time you’re facing someone who seems so much bigger than you: see them at eye level. You’re not a grasshopper. You don’t know what road they’ve walked, and they don’t know the road you’re walking. And you’re not walking it alone.

Bible quotes: ESV. In Numbers 13:33 the ESV has “Nephilim” where other translations have “giants”.


Nederlands
Song: A Giant at Eye Level | ENG | Created with AI assistance
Songtekst

A Giant at Eye Level

Verse 1
Perfect job and perfect home
Or that’s how it seems
Scrolling through a perfect life
Bigger than my dreams

Pre-Chorus
Measuring my steps by yours
Shrinking in my chair
Tiny in my own eyes
Do you even see me there?

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Verse 2
Saw you walk in fresh and brave
Ready for the fight
Years have made me careful now
Wish I had your light

Pre-Chorus
Measuring my road by yours
Wishing I was new
Funny how I feel so small
Looking up at you

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Bridge
Ten saw only giants
One saw what God could do
Same land, same mountains
Different point of view

Lose and try and try again
Learn the way it moves
If it helps me grow, it’s good
Nothing left to prove

Refrain
Face to face, eye to eye
No more looking up, no more feeling small
Face to face, eye to eye
We’re not that different after all

Outro
Eye to eye
And we don’t walk alone

Audio: Een reus op ooghoogte

Een reus op ooghoogte

Er zijn van die dingen in het leven die we maar niet afgeleerd krijgen. Het gaat om iets heel specifieks: vergelijken. Iedereen krijgt er wel mee te maken, en het begint al vroeg. Als kind kijk je al wie het grootste stuk taart krijgt en wie als eerste gekozen wordt bij gym. Als tiener gaat het om de juiste merkschoenen en om hoeveel likes je foto krijgt. Later vergelijk je je studie, je baan, je salaris en je relatie. Dan komen de bruiloften, de huizen, en hoe goed de kinderen het doen op school. En zelfs op hoge leeftijd houdt het niet op: wie het meeste bezoek krijgt van de kleinkinderen, wie nog zelf autorijdt. Een leven lang vergelijken. We vinden altijd wel iets.

Er is wel een verschil tussen vergelijken en beoordelen, of jezelf veroordelen. Jezelf vergelijken met iets of iemand hoeft in principe niet slecht te zijn. Je kunt ‘s ochtends voor de kast staan en twee bloezen vergelijken die allebei bij de rest van je outfit passen. Daar is niks mis mee. Dat is vergelijken zonder negatieve gevolgen: objectief en feitelijk. Zelfs jezelf afmeten aan een ander kan goed zijn, zolang het je helpt te groeien. Het gaat om de juiste balans. Maar zodra het je klein maakt en je jezelf gaat veroordelen, slaat het door. En daar denken we vandaag over na.

Niet voor niks bestaat het bekende gezegde: “Het gras is altijd groener bij de buren.” En we vergelijken niet eens eerlijk. We overdrijven en buigen het zo dat het bij de ander beter is, terwijl we dat helemaal niet weten. We dénken het te weten. Maar we meten met de verkeerde maatstaf en zien lang niet het hele plaatje. En dan is er nog de vraag hoe we naar de ander kijken. Willen we ons er beter door voelen, of voelen we ons juist geïntimideerd of zelfs jaloers? Objectief is jezelf met een ander vergelijken eigenlijk maar zelden…

We vergelijken niet alleen tastbare dingen, maar ook zaken van het hart. Mensen vergelijken bijvoorbeeld ook weleens leed met elkaar. “Jij hebt het lang niet zo erg als die persoon.” Of misschien doe je dit bij jezelf: “Ach, mijn situatie is lang niet zo erg als die van ‘die andere persoon’.” Dit is heel kleinerend en kwetsend, voor de ander of voor jezelf, want je neemt de pijn dan niet serieus. Pijn is pijn. Iedere situatie werkt op een andere manier op iemand, en je kunt leed of pijn in bepaalde situaties absoluut niet met elkaar vergelijken. Waarom moet pijn gemeten worden aan die van anderen?

En helpt het ons echt verder? Stel je voor: je bent ergens waar het je al veel moed kost om er alleen maar te zijn. De persoon tegenover je is echt heel aardig, maar ook erg intimiderend. En je vergelijkt jezelf met die persoon. Waarom eigenlijk? Jullie gaan voor hetzelfde doel, maar je staat op een heel andere plek in het leven. De ander heeft een heel andere weg naar dat doel afgelegd dan jij. Kun je jezelf dan wel met die persoon vergelijken? Alleen omdat een klein stukje van jullie levensverhaal overeenkomt? Je weet niet wat het de ander allemaal gekost heeft om te komen waar die nu staat. Eigenlijk zet je je eerste stappen naast iemands jarenlange ervaring. Dat zijn twee heel verschillende momenten op een tijdlijn. Doordat je tegen die persoon opkijkt, duik je in elkaar, in plaats van je rug te rechten en vol goede moed je eigen weg te gaan.

Toch hoeft ook dit soort vergelijken niet alleen maar slecht te zijn. Het kan ons laten zien waar we staan in het leven, en het kan ons een enorme drijfkracht geven om het doel te halen. Een beetje gezonde concurrentie, zullen we maar zeggen. Of juist hoop: als die ander dit doel heeft gehaald, dan kun jij het ook! Op jouw manier, ook al heb je daar een langere weg voor nodig of is jouw weg wat zwaarder. Als je ergens doorheen komt met veel weerstand, is de beloning bij aankomst ook groter.

En weet je dat die ander misschien precies hetzelfde bij jou doet, alleen op andere gebieden? Dat die persoon zich met jouw sterke kanten vergelijkt en zich daardoor misschien ook een beetje geïntimideerd voelt, of juist bemoedigd?

In de Bijbel lees je hoe de Israëlieten in Egypte lange tijd als slaven werden onderdrukt. Ze moesten zwaar werk doen en werden met harde hand behandeld. God zag hun leed en beloofde hun een eigen land: een goed en ruim land, waar ze rust zouden vinden en veilig zouden wonen. Tot dan toe hadden ze nooit een plek gehad die echt van hen was. Zelfs toen ze eindelijk mochten vertrekken, joeg de farao hen nog met zijn leger achterna. Nu trokken ze door de woestijn, op weg naar dat beloofde land.

Na een lange tocht door de woestijn stonden ze eindelijk aan de grens van het beloofde land. Mozes stuurde twaalf verspieders vooruit om het beloofde land te verkennen. Ze kwamen terug met de vruchten van het land, maar tien van hen hadden vooral iets anders gezien:

Wij hebben er ook reuzen gezien, nakomelingen van Enak, afkomstig van de reuzen. Wij waren in onze eigen ogen als sprinkhanen, en zo waren wij ook in hun ogen. Numeri 13:33

In onze eigen ogen. Daar begint het. Ze zetten zichzelf naast de reuzen en voelden zich zo klein, dat ze ervan uitgingen dat de reuzen hen ook zo zagen. Of dat echt zo was, wisten ze niet.

Maar Kaleb was er ook bij. Hij had dezelfde reuzen gezien, en toch zei hij:

Laten wij vrijmoedig optrekken, wij zullen het land in bezit nemen, want wij zullen het zeker overmeesteren. Numeri 13:30

Dezelfde reuzen, een andere blik. Kaleb mat zichzelf niet af aan de reuzen. Hij wist dat God met hen meeging. Wil je weten hoe het met Kaleb en de reuzen afliep? Lees dan Jozua 14 en 15.

Als je merkt dat je jezelf met iemand vergelijkt, probeer jezelf dan terug te fluiten. Maak van de reus voor je iemand op ooghoogte. Ieder mens wordt geboren, ieder mens sterft en ieder mens moet eten. Ieder mens lacht en huilt. Zo verschillend zijn we niet. En heb je ooit één persoon ontmoet met precies hetzelfde levensverhaal en precies dezelfde weg? Nee, dat bestaat niet…

Paulus schrijft over de gemeente als een lichaam met veel verschillende leden:

En het oog kan niet zeggen tegen de hand: Ik heb je niet nodig, of vervolgens het hoofd tegen de voeten: Ik heb jullie niet nodig. 1 Korinthe 12:21

Niemand is alles. We hebben elkaar juist nodig, met al onze verschillen.

Ga niet te snel door het leven. Neem je tijd. Jezelf met anderen vergelijken weerhoudt ons ervan om in het hier en nu te leven, tevreden en dankbaar. En dat is jammer. We mogen dankbaar zijn voor wat er op ons pad komt, en voor de levenslessen die we hebben geleerd.

Als je weleens gamet, ken je het vast: aan het eind van een level wacht de end boss. Groot, sterk, en je verliest keer op keer op keer van hem. Maar je gaat je niet met die end boss vergelijken. Je kijkt hoe hij beweegt, je leert zijn patronen kennen, en je probeert het opnieuw. Net zo lang tot je hem verslaat. Het leven is geen tegenstander, en de persoon tegenover je al helemaal niet. Maar soms voelt een situatie wel als zo’n end boss. Vergelijk jezelf er dan niet mee. Kijk goed, leer ervan en overwin de situatie. Stel je eens voor hoe trots en dankbaar je dan mag zijn!

De volgende keer dat je tegenover iemand staat die zoveel groter lijkt dan jij: haal die persoon naar ooghoogte. Je bent geen sprinkhaan. Je weet niet welke weg de ander achter zich heeft, en de ander weet niet welke weg jij gaat. En je gaat die weg niet alleen.

Bijbelcitaten: Herziene Statenvertaling (HSV).



Text: Sandra Charmant | Image: AI generated






Discover more from Springs in the wilderness

Subscribe to get the latest posts sent to your email.

One response to “Ein Riese auf Augenhöhe”

  1. […] den Riesen auf Augenhöhe. Wenn du dich mit jemandem vergleichst, frag dich: Hilft mir dieser Vergleich zu wachsen, oder […]

    Like

Leave a Reply

Willkommen bei Springs in the Wilderness! Schön, dass du hier bist. Schau dich gerne auf unserem Blog um, wir hoffen, dass unser Herz dein Herz berührt und du heute einen kleinen Hoffnungsschimmer findest. Sei gesegnet!

Welcome to Springs in the Wilderness! We’re so glad you’re here. Enjoy looking around our blog, we hope our heart speaks to yours and that you find a little glimpse of hope today. Be blessed!

Welkom bij Springs in the Wilderness! We zijn zo blij dat je er bent. Kijk gerust rond op onze blog, we hopen dat ons hart tot het jouwe spreekt en dat je vandaag een klein sprankje hoop vindt. Wees gezegend!

Let’s connect