(DEUTSCH, ENGLISH, NEDERLANDS)
Wie verbindet man das tägliche Leben mit all seinen Aufgaben und Verpflichtungen mit den Bedürfnissen des tieferen inneren Lebens, um geistlich zur Ruhe zu kommen? Worauf gründet sich wahre Freiheit? Mit dieser Frage ringen Menschen seit Jahrhunderten. Oft scheint es, als gäbe es zwei Welten: die Geschäftigkeit des Alltags und die Stille des inneren Lebens.
„In dem wachsenden inneren Bewusstsein der ewigen Umarmung Gottes finden wir unsere wahre Freiheit.“
Diese Aussage von Henry Nouwen zieht sich wie ein roter Faden durch diese Betrachtung. Für die meisten Menschen gilt, dass gerade das tägliche Leben die größten Anforderungen an uns stellt und den größten Teil unserer Aufmerksamkeit beansprucht. Deshalb werden wir unsere Freiheit nicht dadurch finden, dass wir uns aus dem Leben zurückziehen, sondern durch ein wachsendes Bewusstsein für Gottes Gegenwart mitten im Leben.
Wahre Freiheit kann jeder von uns finden. Doch sie ist eine persönliche Suche. Ich möchte euch mitnehmen auf den Weg, den meine Gedanken gegangen sind, in der Hoffnung, euch zu ermutigen, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Wie findest du deine wahre Freiheit?
„Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ 2. Korinther 3,17
Als ich Henry Nouwens Buch las, saß ich ruhig im Schatten, während der Ozean zu meinen Füßen lag. Es war Urlaub. Das tägliche Leben war für einen Moment in den Hintergrund getreten, und es war ein außergewöhnlich friedlicher Augenblick. Wahrscheinlich deshalb blieben einige Worte aus seinem Buch besonders in meiner Aufmerksamkeit haften. Er spricht von „quiet moments of reflection in a peaceful place“ – „stille Momente der Besinnung an einem friedlichen Ort“.
Und ich dachte: Ja, genau das brauchen wir. Mehr, als uns bewusst ist. Wir müssen lernen, solche Momente zu wählen und zu erkennen. Warum? Die Antwort liegt eigentlich schon in der vollständigen Aussage:
„Wenn wir uns einen stillen Moment der Besinnung an einem friedlichen Ort nehmen, kommen unser Geist und unser Herz zur Ruhe. In dieser Stille werden sie tiefer und weiter und öffnen sich für die ewige Dimension des Lebens in ihrer ganzen Fülle.“
Währenddessen läuft eine kleine Eidechse an den Beinen meines Stuhls vorbei. Ich höre die Geräusche meiner Umgebung. Trotz dieses wunderschönen Ortes werde ich abgelenkt. Ich muss sagen: auch von schönen Dingen. Die Fischerboote auf dem Wasser. Zwar fährt das Ausflugsboot etwas laut vorbei, aber auch das gehört dazu.
Was ich sagen möchte: Ich werde abgelenkt. Auch von meinen eigenen geschäftigen Gedanken, selbst an diesem wunderschönen Ort.
Es ist nicht so einfach, wie es scheint, einen stillen und friedlichen Ort zu finden. Die Dinge, die wir unbedingt haben oder unbedingt tun müssen, lauern ständig im Hintergrund. Auch die „klebrigen Gedanken“, über die Sandra geschrieben hat, gehören dazu. Sie stehen uns bei der Suche nach dieser wahren Freiheit im Weg. Kommt euch das bekannt vor?
Es braucht echte Stille um uns herum und in uns selbst, um zu jener besonderen und tieferen Ebene unseres geistlichen Seins, unserer geistlichen Identität, vorzudringen. Dort finden wir Gott. Dort hören wir Gott. Dort treten wir für einen Moment aus der Zeit heraus. Wenn es gelingt, diesen „winziger Punkt der Ewigkeit“ zu erreichen, kommen wir in Verbindung mit Gottes Herz und Gottes Geist. Dann entsteht ein innerer Raum, der zu innerem Frieden und wahrer Freiheit führt.
Es ist weder weltfremd noch unrealistisch. Es ist ein wesentlicher Bestandteil eines Lebens mit Gott. Es gehört zu deiner und meiner geistlichen und persönlichen Pilgerreise. Dieser Weg führt mitten durch unser tägliches Leben hindurch. Beides lässt sich nicht voneinander trennen. Beide Bereiche gehören zu dem, was wir sind. Unser Denken und unser Handeln gehen Hand in Hand. Unsere Gedanken sollen unser Handeln leiten. Dabei ist unser Herz die treibende Kraft. Ein Herz, das auf all die „winzige Punkten der Ewigkeit“ unseres Lebens lernt, erneuert zu werden. Doch wir müssen lernen zuzuhören.
„Ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen.“
Hesekiel 36,26
Wir müssen hören wollen, sehen wollen und wahrnehmen wollen. Henry Nouwen spricht in seinem Buch von der Kontemplation. Meiner Meinung nach ist dies ein sehr guter Weg, um weiterzugehen und tiefer zu gelangen.
„Kontemplation reinigt den Geist und öffnet das Herz, damit es Gottes Wahrheit, Schönheit und Weisheit empfangen kann. Die Illusionen des Lebens werden entlarvt, und das göttliche Licht bricht hindurch. In deinem Leben geschieht mehr, als du vielleicht denkst oder im Augenblick erkennen kannst.“
Eine schöne Beschreibung von Kontemplation lautet: das Ruhen in Gottes Gegenwart, jenseits von Worten und Gedanken, in einer Haltung liebevoller Aufmerksamkeit und Offenheit.
In einer überfüllten Welt Raum für Gott zu schaffen, ist nicht leicht. Es geschieht nicht von selbst. Es verlangt von uns eine aktive Entscheidung. Doch auch in dieser aktiven Haltung liegt eine Gefahr. Wir neigen dazu, Dinge für Gott vorauszusetzen oder festzulegen. Selbst im Gebet und in der stillen Zeit haben wir unsere Agenda oft schon bereit. Manchmal gehen wir sogar so weit, dass wir bereits wissen wollen, was Gott uns sagen wird oder was wir von ihm erwarten.
In der Kontemplation lassen wir all diese Dinge los. Wirklich und vollständig los. Erst dann entsteht Raum für Neues. Raum für Gedanken und Einsichten, die Gott uns schenken möchte. Im täglichen Leben erfüllen wir viele verschiedene Rollen. Wir können nicht überall gleichermaßen offen und authentisch sein. Am Arbeitsplatz ist das Leben anders als in der Familie oder im Kreis enger Freunde. Deshalb sollten wir darauf achten, auch vor Gott keine Rolle zu spielen.
Finde Ruhe in dem, wer du bist. Lass vor ihm los, was du festhältst. Zeige dich ihm so, wie du wirklich bist. Außerdem würde alles andere ohnehin nicht funktionieren. Er kennt dich von innen und von außen.
„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“ Jesaja 43,1
Eine kleine Anmerkung zwischendurch: Manchmal fällt es mir schwer, genau zu sagen, wann ich von Gott spreche und wann von Jesus Christus.
Jesus hat uns gelehrt, dass wir nur durch ihn zum Vater kommen können. Er ist die Tür und der Weg zum Vater. Doch wenn wir in unserer stillen Freiheit beten, begegnen wir, so glaube ich, sowohl dem Vater als auch dem Sohn. Wir können zu ihnen beiden sprechen. (Und in ihrer Nähe wünsche ich euch allen viel friedvollen Segen!)
Geistliche Ruhe entsteht also, wenn das innere Leben nicht länger von den Umständen des äußeren Lebens abhängig ist. Dann bist du nicht mehr vollständig Erfolg oder Misserfolg, Geschäftigkeit oder Stille, Anerkennung oder Ablehnung ausgeliefert. Du musst dich nicht ständig beweisen.
Deine wahre Identität wird nicht durch das bestimmt, was du tust, sondern durch das, was du vor Gott bist. Und darin liegt die Tür zur wahren Freiheit.
„Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es auch.“ Johannes 3,1
English
True Freedom
How do you combine your daily life, with all its tasks and responsibilities, with the deeper questions of your inner life, in order to find spiritual rest? Where is the foundation of that true freedom? This is a question people have wrestled with for centuries. It often seems as if there are two worlds: the busyness of daily life and the silence of the inner life.
“It is in the growing inner awareness of the eternal embrace of God that we find our true freedom”
This statement by Henry Nouwen runs like a thread through this reflection. For most people, it is precisely because daily life demands so much of us and claims so much of our attention that we will not find our freedom by withdrawing from life, but rather through a growing awareness of God’s presence in the midst of life. True freedom is something we can all find. But it is a personal journey. I take you along where my thoughts have led me, in the hope of encouraging you to explore for yourself. How do you find your true freedom?
Now the Lord is the Spirit, and where the Spirit of the Lord is, there is freedom. 2 Corinthians 3:17
At the moment I was reading Henry Nouwen’s book, I was sitting quietly in the shade, the ocean at my feet. It was vacation. Daily life had been put on hold for a moment, and it was a deeply peaceful moment. Probably because of that, my attention was drawn to a few words from Henry’s book. He speaks about “quiet moments of reflection in a peaceful place.”
And I thought, yes, absolutely, we need these quiet moments in a peaceful place. More than we realize. We need to choose and recognize these moments. Why? The answer is already found in the full statement:
“As we take a quiet moment to reflect in a peaceful place, our minds and hearts become still and, in the stillness, become deeper and wider, inviting the eternal quality of life in all its fullness.”
Meanwhile, a small lizard walks along the legs of my chair. I also hear all kinds of sounds from my surroundings. Despite this beautiful place, I am distracted. I must say, also by pleasant things, the fishing boats on the water, although the tourist boat passes somewhat noisily. But what I am saying is this: I am distracted, even by my own busy thoughts, even in this beautiful place. It is not as simple as it seems to find a quiet, peaceful place. The “must have” and “must do” are always lurking. The “sticky thoughts,” as Sandra has written about, also belong in this category. They stand in the way of finding this true freedom. Recognizable?
Real silence around us and within us is needed in order to reach that deeper layer of our spiritual being, our spiritual identity. It is the place where you find God, hear God, and for a moment step out of time. When you manage to reach this “little point of eternity,” you come into connection with God’s Heart, God’s Spirit, and an inner space emerges that leads to inner peace and freedom.
It is not vague or unrealistic. It is an essential part of a life with God. It is part of your and my spiritual, personal pilgrimage. This path runs straight through our daily life. The two are not separate. Both are part of who we are. Our thinking and our actions go hand in hand. Our thoughts should guide our actions. Our heart is the driving force, a heart that learns to be renewed in all these “little points of eternity” throughout our lives. But we must learn how to listen.
I will give you a new heart and put a new spirit in you. Ezekiel 36:26
We must be willing to listen, willing to see, and willing to hear. Henry Nouwen speaks in his book about contemplation. In my view, this is a very good way to move forward, to go deeper.
“Contemplation cleanses the mind and opens the heart to receive God’s truth, beauty and wisdom. The illusions of life are unmasked and divine light shines through. There is something more happening in your life than you might think, or be able to see right now.”
A beautiful description of contemplation is: resting in God’s presence, beyond words and thoughts, in an attitude of loving attention and openness.
Making space for God in an overcrowded world is not easy. It does not happen automatically. It requires an active role from us.
There is also a pitfall in this active role. We tend to fill things in for God. Even in prayer and quiet time, we often already have our agenda ready. We sometimes go so far as to decide in advance what God might say to us, what we expect from Him. In contemplation we let all of this go. Truly and completely let it go. Only then is space created for new things, new thoughts that He wants to give you.
In daily life we often fulfill different roles. We cannot always be equally open and authentic everywhere. At work life is different than within our family or with close friends. We must be careful not to play a role before God. Find rest in who you are. Let yourself be before Him, show yourself to Him. Besides, nothing else really works anyway; He knows you inside and out.
I have called you by name; you are mine. Isaiah 43:1
A small side note: I sometimes find it difficult to distinguish exactly where I write God and where I write Jesus Christ/The Lord. Jesus has told us that we can only come to the Father through Him. Jesus is the door, the way to our Father. But when we pray in our quiet freedom, I believe we meet both the Father and the Son. We can speak to both of them. And in their presence I wish you all deep peace and blessing.
Spiritual rest therefore arises when the inner life is no longer dependent on the circumstances of the outer life. Then you are no longer fully at the mercy of success or failure, busyness or silence, approval or rejection. You no longer need to constantly prove yourself.
Your true identity is not determined by what you do, but by who you are to God. And that is the door to true freedom.
See what great love the Father has lavished on us, that we should be called children of God; and that is what we are. 1 John 3:1
Nederlands
Ware vrijheid
Hoe combineer je je dagelijkse leven, met alle bezigheden die daarbij horen met de vraag van je dieper innerlijke leven, om geestelijk tot rust te kunnen komen? Waar ligt de basis van die ware vrijheid? Dat is een vraag waar mensen al eeuwen mee worstelen. Het lijkt vaak alsof er twee werelden zijn: de drukte van het dagelijkse leven en de stilte van het innerlijke leven.
“It is in the growing inner awareness of the eternal embrace of God that we find our true freedom”
“Het is in het groeiende innerlijke bewustzijn van de eeuwige omhelzing van God dat wij onze ware vrijheid vinden.”
Deze uitspraak van Henry Nouwen gaat als een rode draad door deze overdenking heen. Voor de meeste mensen geldt, dat juist omdat ons dagelijks leven het meeste van ons vraagt, de meeste aandacht opeist, we onze vrijheid niet zullen vinden door ons terug te trekken uit het leven, maar juist door een groeiend bewustzijn van Gods aanwezigheid midden in het leven. Ware vrijheid kunnen we allemaal vinden. Maar het is een persoonlijke zoektocht. Ik neem jullie mee waar mijn gedachten mij gebracht hebben, in de hoop jullie te motiveren zelf op onderzoek uit te gaan. Hoe vind jij je ware vrijheid?
Welnu, met de Heer wordt de Geest bedoeld, en waar de Geest van de Heer is, daar is vrijheid. II Korintiërs 3:17
Ik zat op het moment dat ik het boek van Henry Nouwen las rustig in de schaduw, de oceaan aan mijn voeten. Vakantie, het dagelijkse leven stond even op de handrem, het was een bijzonder vredig moment. Waarschijnlijk werd daardoor mijn aandacht gevestigd op een paar woorden uit Henry’s boek. Hij heeft het over ‘quiet moments of reflection in a peaceful place.’ (‘momenten van stilte en bezinning op een rustige plaats.’)
En ik dacht, ja, absoluut, we hebben deze ‘quiet moments in a peaceful place’ nodig! Meer dan we denken. We moeten deze momenten weten te kiezen en weten te herkennen. Waarom? Het antwoord ligt eigenlijk al in de volledige uitspraak:
“As we take a quiet moment to reflect in a peaceful place, our minds and hearts become still and, in the stillness, become deeper and wider, inviting/unbinding the eternal quality of life in all its fulness.”
“Wanneer we een stil moment nemen voor bezinning op een vredige plek, komen onze geest en ons hart tot rust. In die stilte worden zij dieper en ruimer, waardoor de eeuwige kwaliteit van het leven in al haar volheid wordt uitgenodigd en zich openbaart.”
Ondertussen wandelt er een hagedisje langs de poten van mijn stoel. Ik hoor ook allerlei omgevingsgeluiden. Ondanks deze prachtige plek wordt ik afgeleid. Ik moet zeggen, ook door prettige dingen, de vissersboten op het water, hoewel de toeristen boot enigszins luidruchtige voorbij komt! Maar wat ik wil zeggen is, ik wordt afgeleid, ook door mijn eigen drukke gedachten, zelfs op deze prachtige plek. Het is niet zo eenvoudig als het lijkt, een stille, vredige plek te vinden. De ‘must-have’ en ‘must-do’ liggen op de loer. Ook ‘the sticky thoughts’, waar Sandra over geschreven heeft, horen in dit rijtje thuis. Ze staan het vinden van deze ware vrijheid in de weg. Herkenbaar?
Er is echte stilte om je heen en in jezelf nodig om tot die bijzondere en diepere laag van je geestelijke ‘zijn’, je geestelijke identiteit te komen. Het is de plek waar je God vindt, God hoort en waar je even los van de tijd komt te staan. Wanneer het je lukt op dit ‘stipje eeuwigheid’ te komen, lukt het je in verbinding te komen met Gods Hart, Gods Geest, en ontstaat er een innerlijke ruimte die naar innerlijke vrede en vrijheid leidt.
Het is niet zweverig of onrealistisch. Het is een wezenlijk onderdeel van een leven met God. Het is onderdeel van jouw en mijn geestelijke, persoonlijke pelgrimstocht. Deze route loopt dwars door ons dagelijkse leven heen. Het staat niet los van elkaar. Het is beide onderdeel van wie je bent. Ons denken en ons doen gaan hand in hand. Onze gedachten behoren ons handelen te sturen. Daarbij is ons hart de drijfkracht. Het hart dat op alle ‘stipjes eeuwigheid’ door ons leven heen leert zich te vernieuwen. Maar we moeten leren luisteren!
Ik zal jullie een nieuw hart en een nieuwe geest geven. Ezechiël 36:26
We moeten willen luisteren, willen zien en willen horen! Henry Nouwen heeft het in zijn boek over ‘contemplation’. Dit is volgens mij een heel goede manier om verder te komen, dieper te gaan.
“Contemplation cleanses the mind and opens the heart to receive God’s truth, beauty and wisdom. The illusions of life are unmasked and divine light shines through. There is something more happening in your life than you might think, or be able to see right now.”
“Contemplatie zuivert de geest en opent het hart om Gods waarheid, schoonheid en wijsheid te ontvangen. De illusies van het leven worden ontmaskerd en het goddelijke licht breekt door. Er gebeurt meer in je leven dan je misschien denkt, of op dit moment kunt zien.”
Een mooie omschrijving van contemplatie is: het rusten in Gods aanwezigheid, voorbij woorden en gedachten, in een houding van liefdevolle aandacht en ontvankelijkheid. Ruimte maken voor God in een overvolle wereld is niet gemakkelijk. Het komt niet vanzelf, het vraagt van ons een actieve rol.
Er is bij deze actieve rol ook een valkuil. Wij zijn geneigd dingen voor God in te vullen. Ook in gebed en stille tijd hebben we onze agenda vaak al klaar. We gaan soms zover om in te vullen wat God tegen ons zou kunnen zeggen, wat we van Hem verwachten. Bij contemplatie laten we deze dingen los. Echt en totaal los! Dan pas ontstaat er ruimte voor nieuwe dingen, nieuwe gedachten die Hij je wil geven.
In het dagelijkse leven vervullen we vaak verschillende rollen. We kunnen ook niet overal even open en authentiek zijn. Op je werk is het leven heel anders dan binnen je familie of met close friends. We moeten oppassen bij God een rol te hebben. Vind rust in wie je bent. Laat jezelf los bij Hem, laat jezelf zien bij Hem. Bovendien, iets anders werkt toch niet, Hij kent je van binnen en van buiten!
Ik heb je bij je naam geroepen, je bent van Mij. Jesaja 43:1
Een kleine opmerking tussendoor: Ik vindt het soms moeilijk precies aan te geven waar ik God schrijf en waar ik Jezus Christus schrijf. Jezus heeft ons gezegd dat wij enkel door Hem tot de Vader kunnen komen. Jezus is de deur, de weg tot onze Vader. Maar wanneer we in onze stille vrijheid bidden, ontmoeten we volgens mij de Vader en de Zoon. We kunnen tegen beiden spreken. (En in hun nabijheid wens ik jullie allemaal heel veel vredige zegen!)
Geestelijke rust ontstaat dus wanneer het innerlijke leven niet langer afhankelijk is van de omstandigheden van het uiterlijke leven. Dan ben je niet meer volledig overgeleverd aan succes of mislukking, drukte of stilte, waardering of afwijzing. Je hoeft je niet constant te bewijzen.
Je ware identiteit wordt niet bepaald door wat je doet, maar door wie je bent voor God. En dat is de deur naar ware vrijheid.
Zie toch hoe groot de liefde is die de Vader ons heeft geschonken! Wij worden kinderen van God genoemd, en dat zijn we ook. I Johannes 3:1
Text & Artwork: Miriam Charmant-van Vliet








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