Zeit des Wandels

Zeit des Wandels
(DEUTSCH, ENGLISH, NEDERLANDS)

Der Winter neigt sich dem Ende zu. Die ersten warmen Tage sind da, nun ja, zumindest von drinnen durchs Fenster betrachtet, denn draußen ist die winterliche Kälte noch nicht ganz verschwunden. Und doch, die erste warme Sonne im Gesicht, die ersten Frühlingsblumen auf den Feldern und die ersten grünen Knospen an den Bäumen, wie sehr das die Stimmung verändert. Die Menschen beginnen wieder zu summen und zu singen. Sie versammeln sich draußen, machen lange Spaziergänge und fangen an, sich auf den Straßen wieder zu begegnen. Das Leben pulsiert wieder. Die Pause ist vorbei.

Ich bin immer wieder überrascht von der Kraft, die Licht und Wärme mit sich bringen. Sie verändern die Menschen. Sie machen sie fröhlicher, friedlicher und energiegeladener. Irgendwie erinnern sie uns an Neuanfänge, und das schenkt Hoffnung in den Herzen der Menschen.

Das ist natürlich allgemein gesprochen. Man kann nie für alle sprechen. Es gibt immer Ausnahmen. Manche mögen die kalten Wintertage tatsächlich sehr, eingekuschelt mit einer Decke auf dem Sofa vor einem gemütlichen Feuer, wenn die Welt sich nicht so schnell dreht wie im Sommer. Aber vielleicht kannst du meinem Gedankengang trotzdem folgen.

Ein guter Freund von mir hat einmal eine sehr tiefgründige, bedeutungsvolle und hoffnungsvolle Sicht auf den Frühling mit mir geteilt. Wenn man einen Baum betrachtet, sieht man vielleicht noch einige tote und vertrocknete Blätter, die sich an seinen Zweigen festklammern. Sie wollten nicht loslassen und hielten sich so fest, wie sie nur konnten. Sie wollten die schönen Sommertage nicht gehen lassen. Und während der Winter verging, hielten sie immer noch fest.

Dann, nach all der Anstrengung des Nicht Loslassens, kam die neue Jahreszeit, und neue Blätter schoben die alten beiseite, sodass sie schließlich doch zu Boden fielen.

Dieser Gedanke sagt uns vieles. Es gibt Dinge, an denen wir nicht festhalten sollten, wie Dinge, die wir nicht verändern können, selbst wenn wir es noch so sehr versuchen, oder Dinge, die ohnehin weiterziehen werden, ob wir es wollen oder nicht. Diese Mühe wäre vergeblich, und man hätte die Kraft für andere Dinge sparen können, für Dinge, für die es sich wirklich zu kämpfen lohnt.

Zweitens zeigt es mir, dass wir die Härte des Winters erleben müssen, um die Wärme des Sommers schätzen zu können. Selbst wenn wir die Schönheit des Sommers nicht loslassen wollen, um die kalten, rauen Wintermonate anzunehmen, wird der Wechsel der Jahreszeiten dennoch kommen. Entweder man hängt allein an einem toten Ast fest, oder man lässt sich vom Wind tragen, stellt sich dem Wetterwechsel und beginnt in der nächsten Saison neu als frische grüne Knospe.

Vielleicht ist das ein wenig zu philosophisch oder weit hergeholt, aber ich hoffe, du kannst mir dennoch folgen. Was ich sagen möchte, ist: Lass los, wenn es Zeit ist loszulassen, nimm das Leben an, wie es kommt mit all seinen Herausforderungen, und genieße die Segnungen, wenn sie dir begegnen.

Du gehst niemals allein durch die Jahreszeiten. Gott hat sie geschaffen. Er hat dich geschaffen. Er liebt dich und wird dich durch deine vielen Lebenszeiten führen.

„Alles hat seine Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ Prediger 3,1

„Denkt nicht mehr an das Frühere und achtet nicht auf das Vergangene. Siehe, ich wirke Neues! Schon sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht?“ Jesaja 43,18–19

„Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ 2. Korinther 5,17

„Die Güte des Herrn ist es, dass wir nicht gar aus sind, denn seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.“ Klagelieder 3,22–23

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 English

Season of change

Winter is coming to an end. The first warm days have arrived, well, from beyond the window, because outside the winter chill is not completely gone yet. But still, the first warm sun on your face, the first spring flowers in the fields, and the first green buds on the tree branches, how that changes your mood. People are starting to hum and sing again. They are gathering outside, taking long walks, and beginning to socialize in the streets. Life is buzzing again. The break is over.

I am always surprised by the power that light and warmth bring with them. They change people. They make them happier, more peaceful, and more energetic. Somehow they remind us of new beginnings, and that represents hope in the hearts of people.

That is generally speaking, of course. You can never speak for everyone. There are always exceptions. Some actually really like the cold winter days, sitting with a blanket on the couch by a cozy fire, when the world does not spin as fast as it does in the summer. But maybe you can still follow my train of thought.

A good friend of mine once shared a very deep, meaningful, and hopeful vision of spring. If you look at a tree, you might still see some dead and dry leaves clinging to its branches. They did not want to let go and held on as tightly as they could. They did not want to let go of the beautiful summer days. And as winter passed, they were still holding on.

Then, after all the hard work of not letting go, the new season arrived, and new leaves pushed the old ones out, making them fall to the ground anyway.

This thought tells us multiple things. Some things we should not hold on to, like things we cannot change even if we try really hard, or things that will move on anyway, whether we want them to or not. That effort will be in vain, and you could have saved your energy for other things that are worth fighting for.

Secondly, it tells me that we have to experience the harshness of winter to appreciate the warmth of summer. Even if we do not want to let go of the beauty of summertime to accept the cold, harsh winter months, eventually the season will change anyway. Either you keep hanging on to a dead branch alone, or you let yourself be carried by the wind, deal with the changing weather, and begin again as a fresh green bud in the next season.

Maybe it is a bit too philosophical or far fetched, but I hope you can still follow me. What I am trying to say is to let go when you need to let go, deal with life as it comes with all its challenges, and enjoy the blessings when they come around.

You never go through the seasons alone. God created them. He created you. He loves you and will guide you through your many seasons. 

“To everything there is a season, and a time to every purpose under heaven.” Ecclesiastes 3:1

“Forget the former things; do not dwell on the past. See, I am doing a new thing! Now it springs up; do you not perceive it?” Isaiah 43:18–19

“Therefore, if anyone is in Christ, the new creation has come: The old has gone, the new is here!” 2 Corinthians 5:17

“Because of the Lord’s great love we are not consumed, for his compassions never fail. They are new every morning; great is your faithfulness.” Lamentations 3:22–23

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Nederlands

Het vallen van de bladeren

De winter loopt ten einde. De eerste warme dagen zijn aangebroken, nou ja, tenminste vanachter het raam bekeken, want buiten is de winterkou nog niet helemaal verdwenen. En toch, de eerste warme zon op je gezicht, de eerste lentebloemen op de velden en de eerste groene knoppen aan de bomen, wat verandert dat je stemming. Mensen beginnen weer te neuriën en te zingen. Ze komen weer buiten samen, maken lange wandelingen en beginnen weer met elkaar te praten op straat. Het leven bruist opnieuw. De pauze is voorbij.

Ik ben telkens weer verrast door de kracht die licht en warmte met zich meebrengen. Ze veranderen mensen. Ze maken hen vrolijker, vrediger en energieker. Op de een of andere manier herinneren ze ons aan een nieuw begin, en dat staat voor hoop in de harten van mensen.

Dat is natuurlijk algemeen gesproken. Je kunt nooit voor iedereen spreken. Er zijn altijd uitzonderingen. Sommigen houden juist echt van de koude winterdagen, met een deken op de bank bij een gezellig haardvuur, wanneer de wereld niet zo snel draait als in de zomer. Maar misschien kun je mijn gedachtegang toch volgen.

Een goede vriend van mij deelde ooit een heel diepgaande, betekenisvolle en hoopvolle kijk op de lente. Als je naar een boom kijkt, zie je misschien nog enkele dode en verdorde bladeren die zich aan de takken vastklampen. Ze wilden niet loslaten en hielden zich zo stevig vast als ze konden. Ze wilden de mooie zomerdagen niet laten gaan. En terwijl de winter voorbij ging, bleven ze zich vastklampen.

Toen, na al het harde werk van het niet willen loslaten, brak het nieuwe seizoen aan en duwden nieuwe bladeren de oude weg, waardoor ze uiteindelijk toch op de grond vielen.

Deze gedachte vertelt ons meerdere dingen. Er zijn dingen waaraan we niet moeten vasthouden, zoals dingen die we niet kunnen veranderen, hoe hard we ook proberen, of dingen die toch verder gaan, of we dat nu willen of niet. Die inspanning zou vergeefs zijn, en je had je energie kunnen bewaren voor andere dingen die het waard zijn om voor te vechten.

Ten tweede laat het mij zien dat we de hardheid van de winter moeten ervaren om de warmte van de zomer te kunnen waarderen. Zelfs als we de schoonheid van de zomer niet willen loslaten om de koude, gure wintermaanden te aanvaarden, zal de seizoenswisseling uiteindelijk toch komen. Of je blijft alleen hangen aan een dode tak, of je laat je meevoeren door de wind, gaat om met de veranderende omstandigheden en begint in het volgende seizoen opnieuw als een frisse groene knop.

Misschien is het een beetje te filosofisch of vergezocht, maar ik hoop dat je me toch kunt volgen. Wat ik wil zeggen is dit: laat los wanneer het tijd is om los te laten, ga om met het leven zoals het komt met al zijn uitdagingen, en geniet van de zegeningen wanneer ze op je pad komen.

Je gaat nooit alleen door de seizoenen. God heeft ze geschapen. Hij heeft jou geschapen. Hij houdt van je en zal je door je vele levens-seizoenen leiden.

“Voor alles is er een tijd, en een tijd voor elk voornemen onder de hemel.” Prediker 3:1

“Denk niet meer aan het vroegere en sla geen acht op wat voorbij is. Zie, Ik ga iets nieuws doen. Nu ontkiemt het, zie je het niet?” Jesaja 43:18–19

“Daarom, als iemand in Christus is, dan is hij een nieuwe schepping. Het oude is voorbijgegaan, zie, het nieuwe is gekomen.” 2 Korintiërs 5:17

“Het is de goedertierenheid van de HEER dat wij niet omgekomen zijn, want Zijn barmhartigheid houdt niet op. Elke morgen is zij nieuw, groot is Uw trouw.” Klaagliederen 3:22–23e

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Text & Image: Sandra Charmant





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