(DEUTSCH, ENGLISH, NEDERLANDS)
Zeiten ändern sich. Vor ein paar Jahren war mein Haus erfüllt vom Lachen und den Streichen meiner beiden Jungs. Wir hatten Spaß. Wir stritten auch gelegentlich, führten lange Gespräche, tanzten durch die Küche, spielten Spiele, schauten Filme und lebten ein lebendiges Leben miteinander. Und im Handumdrehen sitze ich nun hier auf dem Sofa. Stille um mich herum. Die Jungs sind erwachsen geworden, ausgezogen, haben Arbeit und Freundinnen. Was geblieben ist? Stille. Wie erträgt man die Stille? Noch schlimmer: Wie erträgt man sich selbst? Es ist sehr konfrontierend. Stille.
Aber selbst wenn dein Haus noch voller Lachen und Lärm ist, wirst du trotzdem mit dir selbst konfrontiert, nur auf einer anderen Ebene. Es ist leicht, diese Konfrontation zu ignorieren, weil man sich von dieser wichtigen Suche ablenken kann. Weißt du, wer du bist, wenn die Geräusche verstummen? Was ist deine Bestimmung? Wie nutzt du deine Zeit, wenn du sie nicht mit anderen Menschen oder Aktivitäten verbringst? Diese Frage wird nicht verschwinden. Sie bleibt, bis du dich mit ihr auseinandergesetzt hast.
Manche stellen sich diese Frage vielleicht nicht, weil sie glauben, ein starkes Selbstbild oder Selbsterkenntnis zu haben, und dafür kann man sehr dankbar sein. Dennoch vermute ich, dass sie andere Fragen ganz anderer Art haben. Wir alle haben Fragen oder diese eine Frage, auf die wir nicht so leicht eine Antwort finden.
Wer bin ich? Was ist meine Bestimmung? Während ich über diese Fragen nachdenke, merke ich, dass es vielleicht die falsche Frage ist, die wir uns stellen. Die eigentliche Frage scheint zu sein, wie finde ich Frieden in meiner Seele? Frieden mit mir selbst, Frieden mit meiner Situation, Frieden mit Gott. Unabhängig von den Umständen. Unabhängig von den Stürmen im Leben.
Können wir tief in uns Frieden finden? Und wie tun wir das? Zuerst müssen wir unsere Situation annehmen. Die Herausforderungen annehmen, die das Leben uns gibt. Sie sind für jeden anders, aber für alle schwer. Manchmal müssen wir etwas so lassen, wie es ist, und mit einer etwas erzwungenen Leichtigkeit in der Stimme sagen, es ist wie es ist. Annahme. Wir müssen nicht zu viel Energie darauf verwenden, es zu verändern. Versuche nicht, das Unveränderliche zu ändern. Nimm es stattdessen an. Und vielleicht kannst du irgendwann kleine Schritte nach vorne machen. Annahme bringt inneren Frieden. Innerer Frieden bringt Klarheit. Klarheit bringt neue Visionen und nun bist du bereit für Veränderungen. Aber es beginnt mit Annahme. Ertrage dich selbst.
Zweitens finde ich es sehr tröstlich, alle meine Fragen Gott hinzugeben, denn ich werde immer sein Kind sein und meine Identität ist in seinen liebenden Armen sicher. Das ist eine sehr stabile Grundlage für deine Suche. Ich weiß, das Wort Hingabe ist ein schweres Wort. Aber sich hinzugeben bedeutet, etwas aufzugeben. Abgeben. Gib den einsamen Kampf auf. Lass ihn für dich kämpfen. Manche Dinge sind zu schwer, um sie allein zu tragen oder zu bewältigen. Und ich weiß, dass Gott dir helfen wird, Frieden mit deinen Fragen zu finden. In seiner Gegenwart kann ich mich selbst ertragen.
Drittens sollten wir erkennen, dass nichts für immer gleich bleibt, auch wenn es sich im Moment so anfühlt. Das Leben ist wie ein Ozean. Es hat Wellen in allen Formen und Größen, aber auch ruhige Tage, an denen das Wasser wie ein Spiegel wird. Oder unser Leben ist wie die Jahreszeiten. Es gibt warme und kalte, sonnige und stürmische Tage. Dann kommt eine Zeit für Neuanfänge oder eine Zeit, in der sich alle Farben des Lebens verändern. Die Frage, die dich jetzt beschäftigt, wird irgendwann eine Antwort finden und neue Fragen werden entstehen, hoffentlich mit einer wohlverdienten Pause dazwischen. Diese Fragen sind eine Last, aber sie helfen dir zu wachsen. Nimm sie an, stelle dich ihnen und wachse jedes Mal daran.
Nimm dir einen Moment Zeit und denke über das nach, was deine Seele gerade beschäftigt. Was fühlt sich schwer an? Wo fühlst du dich festgefahren oder unruhig? Welches Thema möchtest du nicht anschauen? Wo fehlt dir der Frieden, nach dem du dich sehnst? Denke darüber nach und versuche, einen Weg zu finden, Antworten und Frieden für deine Seele zu finden. Und wenn du noch nicht bereit bist, kannst du es für eine Weile Gott überlassen. Lass ihn dir den Weg zeigen und dir die Kraft und den richtigen Zeitpunkt schenken.
Ich bete um Segen und Weisheit für dich, damit du die Antworten und den Frieden findest, die du brauchst.
“Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.” Johannes 14:27 (Lutherbibel)
„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ 1 Petrus 5:7 (Lutherbibel 2017)
„Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen.“ Sprüche 3:5-6 (Lutherbibel 2017)
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English
How to Endure Yourself and Other Questions
Times change. A few years ago my house was filled with laughter and mischief from my two boys. We had fun. We also fought occasionally, had long discussions, danced through the kitchen, played games, watched movies and had a vivid life together. And in the blink of an eye I am sitting here now on the couch. Silence around me. The boys grew up, moved away, got jobs and girlfriends. The thing that remained? Silence. How do you endure the silence? Even worse, how do you endure yourself? It is very confronting. Silence.
But even if your house is still filled with laughter and noise, you are still being confronted with yourself, just on another level. It is easy to ignore the confrontation because you can distract yourself from this very important quest. Do you know who you are when the noises quiet down? What is your purpose? How do you invest your time if you do not spend it on other people or other activities? This question is not going to go away. It will linger until you have dealt with it.
Some may not ask themselves this question because they already think they have a strong self image or self knowledge and that is something to be very thankful for. Although I might suspect they have other questions of a different nature. We all have questions or that one question we cannot find the answer to so easily.
Who am I? What is my purpose? But as I am pondering these questions, yes they are two questions but I feel that both are very connected to each other, I find that this may be the wrong question to ask ourselves. The real question seems to be this: How do you find peace within your soul? Peace with yourself, peace with your situation, peace with God. No matter the circumstances. No matter the storms raging in your life.
Can we find peace deep within? And how do we do that? First we have to accept our situation. Accept the challenges life gives us, which are different for everyone but all have a high level of difficulty. Sometimes we have to leave something the way it is and say with a somewhat forced breeze of lightness in our voices, It is what it is. Acceptance. We do not have to spend too much energy trying to change it. Do not try to change what is unchangeable. Embrace it instead. And maybe at some point you can make little steps forward. Acceptance brings inner peace. Inner peace brings clarity. Clarity brings new visions and now you are ready to make changes. But it starts with acceptance. Endure yourself.
Secondly I find it quite comforting to surrender all my questions to God because I will always be His child and my identity is always secure in His loving arms. It is a very sturdy base from which to start your quest. I know the word surrender is a heavy word. But to surrender is to give up something. Give up the lonely fight. Let Him fight for me. Some things are too hard to carry or do alone. And I know that God will help you find a way to find peace with your questions. I can endure myself in His presence.
A third thing is to realize that nothing ever stays the same, even if it feels like that at the present moment. Life is like an ocean. It has waves of all shapes and sizes, but also calm days when the water turns into a mirror. Or our life is like the seasons of a year. It contains warm and cold, sunny and stormy days. Then there comes a time for new beginnings or a time when all the colors of life are changing. The question you have on your mind now, like the questions How do I endure myself, What is my purpose, Who am I when I am not taking care of others or How do I find peace with myself, this person or this situation, will find an answer at some point and new questions will arise, with hopefully a well earned break in between. These questions are a burden, but they do help you grow. So embrace them, deal with them and grow each time you tackle another one.
Reflect for a moment on the pressing matter on your soul. What feels heavy? Where do you feel stuck or uneasy? What is the issue you do not want to face? Where do you feel restless and lack the peace you long for? Ponder it and try to find a way to find answers for yourself and find peace in your soul. And if you are not ready, it is always safe to park it with God for a while. Let Him help you find your way and give you the strength and the right time to deal with it.
I pray for blessings and wisdom for you that you may find the answers and peace you need.
“Peace I leave with you; my peace I give to you. Not as the world gives do I give to you. Let not your hearts be troubled, neither let them be afraid.” Johannes 14:27 (ESV)
“Cast all your anxiety on him because he cares for you.” 1 Peter 5:7 (NIV)
“Trust in the Lord with all your heart and lean not on your own understanding; in all your ways submit to him, and he will make your paths straight.” Proverbs 3:5-6 (NIV)
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Nederlands
Jezelf uithouden en andere vragen
Tijden veranderen. Een paar jaar geleden was mijn huis gevuld met gelach en kattenkwaad van mijn twee jongens. We hadden plezier. We maakten soms ruzie, voerden lange gesprekken, dansten door de keuken, speelden spelletjes, keken films en hadden samen een levendig leven. En in een oogwenk zit ik hier nu op de bank. Stilte om mij heen. De jongens zijn volwassen geworden, verhuisd, hebben werk en vriendinnen. Wat is gebleven? Stilte. Hoe verdraag je de stilte? Nog moeilijker, hoe verdraag je jezelf? Het is erg confronterend. Stilte.
Maar zelfs als je huis nog gevuld is met gelach en lawaai, word je toch met jezelf geconfronteerd, alleen op een ander niveau. Het is gemakkelijk om die confrontatie te negeren omdat je jezelf kunt afleiden van deze belangrijke zoektocht. Weet je wie je bent wanneer het stil wordt? Wat is je doel? Hoe besteed je je tijd als je die niet aan andere mensen of activiteiten besteedt? Deze vraag zal niet verdwijnen. Zij blijft totdat je haar onder ogen hebt gezien.
Sommigen stellen zichzelf deze vraag misschien niet omdat zij denken dat zij een sterk zelfbeeld of zelfkennis hebben en daar mag je dankbaar voor zijn. Toch vermoed ik dat zij andere vragen van een andere aard hebben. We hebben allemaal vragen of die ene vraag waarop we niet zo gemakkelijk een antwoord vinden.
Wie ben ik? Wat is mijn doel? Terwijl ik over deze vragen nadenk, merk ik dat dit misschien niet de juiste vraag is om onszelf te stellen. De echte vraag lijkt te zijn, hoe vind je vrede in je ziel? Vrede met jezelf, vrede met je situatie, vrede met God. Ongeacht de omstandigheden. Ongeacht de stormen in je leven.
Kunnen we diepe innerlijke vrede vinden? En hoe doen we dat? Eerst moeten we onze situatie accepteren. De uitdagingen accepteren die het leven ons geeft. Voor iedereen zijn ze anders, maar voor iedereen zijn ze zwaar. Soms moeten we iets laten zoals het is en met een enigszins geforceerde lichtheid in onze stem zeggen, het is zoals het is. Acceptatie. We hoeven niet te veel energie te steken in het proberen het te veranderen. Probeer niet te veranderen wat niet te veranderen is. Omarm het in plaats daarvan. En misschien kun je op een bepaald moment kleine stappen vooruit zetten. Acceptatie brengt innerlijke vrede. Innerlijke vrede brengt helderheid. Helderheid brengt nieuwe visies en nu ben je klaar om veranderingen aan te brengen. Maar het begint met acceptatie. Verdraag jezelf.
Ten tweede vind ik het troostend om al mijn vragen aan God over te geven, want ik zal altijd Zijn kind zijn en mijn identiteit is veilig in Zijn liefdevolle armen. Dat is een stevige basis om je zoektocht te beginnen. Ik weet dat het woord overgave zwaar klinkt. Maar je overgeven betekent iets loslaten. Laat de eenzame strijd los. Laat Hem voor mij strijden. Sommige dingen zijn te zwaar om alleen te dragen of te doen. En ik weet dat God je zal helpen om vrede te vinden met je vragen. In Zijn aanwezigheid kan ik mezelf verdragen.
Ten derde is het belangrijk om te beseffen dat niets ooit hetzelfde blijft, ook al voelt dat nu misschien zo. Het leven is als een oceaan. Het heeft golven in alle vormen en maten, maar ook rustige dagen waarop het water verandert in een spiegel. Of ons leven is als de seizoenen van een jaar. Het kent warme en koude, zonnige en stormachtige dagen. Dan komt er een tijd voor een nieuw begin of een tijd waarin alle kleuren van het leven veranderen. De vraag die je nu bezighoudt zal op een dag een antwoord vinden en er zullen nieuwe vragen ontstaan, hopelijk met een welverdiende pauze ertussen. Deze vragen zijn een last, maar ze helpen je groeien. Omarm ze, ga ze aan en groei telkens wanneer je er weer een aangaat.
Sta een moment stil bij wat er op je ziel drukt. Wat voelt zwaar? Waar voel je je vastgelopen of onrustig? Welke kwestie wil je niet onder ogen zien? Waar mis je de vrede waarnaar je verlangt? Denk erover na en probeer een manier te vinden om antwoorden en vrede in je ziel te vinden. En als je er nog niet klaar voor bent, mag je het een tijdje bij God neerleggen. Laat Hem je de weg wijzen en je de kracht en het juiste moment geven.
Ik bid om zegen en wijsheid voor jou, zodat je de antwoorden en de vrede vindt die je nodig hebt.
“Ik laat jullie vrede na; mijn vrede geef Ik jullie, zoals de wereld die niet geven kan. Maak je niet ongerust en verlies de moed niet.” Johannes 14,27 (NBV21)
„Breng al je zorgen bij hem, want hij zorgt voor je.“ 1 Petrus 5:7 (NBV21)
„Vertrouw op de HEER met heel je hart en steun niet op je eigen inzicht; wees op al je wegen op hem bedacht, dan zal hij je paden rechtmaken.“ Spreuken 3:5-6 (NBV21)
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Text & Image: Sandra Charmant









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